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| Germanische Mythologie | |
(Loptr, nord. der Luftige) Ein in der Völospa in spamma für den Gott Loki benutzter Name.
Loki fand ein vom Holz der Linde halbgeröstetes Frauenherz und aß es. Anschließend wurde Lopt vom schlimmen Weib schwanger und gebar die Unholde (Völuspa in skamma, 11, n. GENZMER, 68f.). Mit dem schlimmen Weib ist wohl die in Völuspa, 32 genannte, mit der Angrboda vermutlich identische Alte vom Eisenwald gemeint, mit den Unholden die dämonischen Wölfe (Managarm, Hati und Skalli).
Im Fiölsvinnsmál heißt es von Loptr, er habe vor dem Totentor den Zweig Häwatein gebrochen, welcher als einzige Waffe den beschwerdenbringenden goldglänzenden Hahn Widofnir, welcher am Eingang zum Berg der Menglöd auf einem hohen Baum sitzt, töten könne. (23ff., n. SIMROCK)