Das Schwarze Netz - zum Anfang< zurück
 Germanische Mythologie
 
 

Managarm

(nord. „Mondhund”) Dieser gewaltige Hund soll stärkster der wölfischen Brut der Alten vom Eisenwald sein (Gylfaginning, 12).

Solange die Welt besteht, frißt Managarm das Fleisch der Verstorbenen, zur Endzeit wird er davon mächtigster seines Geschlechts werden und den Mond verschlingen, daß dabei verspritzende Blut die Sonne verdüstern (ebd.).

Das Fressen der Toten weist auf die Rolle von Hundeartigen als Aasfresser, die diese Tiere mit der Unterwelt in Verbindung bringt.