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| Germanische / Keltische Mythologie | |
Nach einer mittelalterlichen Legende war Melusine die schöne Braut von Raymond, Graf von Poitou, Südfrankreich (in der deutschen Sage hatte der Stauffenberger die Melusine im Wald gefunden). Melusine willigte erst in die Heirat ein, nachdem ihr bewilligt wurde, einen Tag in der Woche allein in ihrem Schloß von Lusinia verbringen dürfe. Diesen Tag verbrachte Melusine im Bade, dabei war sie in eine fischschwänzige Meerjungfrau verwandelt.
Eines Tages entdeckten Geistliche dieses Geheimnis der Melusine und töteten oder verjagten sie, bzw. der Gemahl beobachtete sie entgegen des Versprechens heimlich beim Bade, sein Schrei verscheuchte Melusine.
Dennoch soll Melusine des Nachts zurückkehren und ihre Kinder stillen. Das deutet darauf hin, daß Melusine nicht nur ein albisches Mischwesen aus Fisch und Mensch sondern eine Form der Großen Muttergöttin war, die aus dem Hort ihrer Brüste ihr Volk nährt (als ewig freigiebige Natur).
Ursprünglich galt Melusine als Luftelbin, ahd. Melusind, Staubfahrerin (HERRMANN, 137).