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| Germanische Mythologie | |
(der Mächtige) Regin, ein Zwerg (oder auch Riese), der gleichviel kunstfertig wie boshaft ist, wird im Dienste des Königs Hialprek Ziehvater von Sigurd.
Regin ist Sohn von Hreidmar, seine Brüder sind der Drache Fafner und Otur. Nachdem er Sigurd das Schwert Garm geschmiedet hat, beredet er Sigurd, den Fafner zu töten und dessen Goldschatz, ein Erbe des Vaters Hreidmar, zu holen.
Auch weist er auf die Wunderkraft des Blutes Fafners hin. Ein Bad darin verleiht der Haut Unverwundbarkeit. Auf seinen Rat hin wird Sigurd auch Fafners Herz essen und so die Sprache der Vögel verstehen lernen.
Diese Vögel warnen Sigurd aber vor Regin und Sigurd sendet den Zwerg einen Kopf kürzer gen Hel (Edda, Lied vom Drachenhort, 44).
In der Thidrekssaga sind die Verhältnisse umgekehrt. Hier heißt Regen der Drache, der von Sigfrid erschlagen wird, sein Bruder und Ziehvater des Helden ist der Schmied Mime.