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| Germanische Mythologie | |
(Valföður) Einer der vielen Namen des Odin. Der Name Walvater bezieht sich darauf, daß Odin alle als seine Wunschsöhne annimmt, die auf der Walstätte (Kampfplatz, altn. valr, ags. väl, ahd. wal Niederlage der Leichen auf dem Schlachtfeld, Inbegriff für Erschlagene, GRIMM, Deut. Myth., I., S. 347) ihr Leben lassen (Edda, Gylfaginning, 20). Entsprechend meint Alvater den Odin als Vater aller Götter (ebd.).
In der Edda heißt es:
Grim hieß ich,
Gangmatt hieß ich,
Herrscher und Helmträger,
Walvater, Allvater,
Wunschherr und Graubart,
Har und Heerblender. (44, z. n. GENZMER, 60)
Das Wirken Walvaters verkündet die Seherin im Eingangsgedicht der Edda (Völuspa, 1).