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| Griechische Mythologie | |
(griech. Fichtenmann; lat. Elatus) So hießen eine ganze Reihe Gestalten der griechischen Mythologie.
Die bekannteste von ihnen ist Elatos, der Sohn des Arkas und der Lianira, der vom Erbe seines Vaters den Landesteil um den Berg Kyllene in Arkadien erhielt.
In Phocis errichtete er gegenüber Amphikleia die Stadt Elateia. (PAUSANIAS, Phokis, 34,2)
Durch seine Gattin Laodike, Tochter des Kinyras, ist Elatos Vater des Aipytos, des Pereas, des Kyllen, des Ischys und des Stymphalos. (PAUSANIAS, Arkadien, 4)
Ein anderer Elatos war ein Kentaur, welcher unter denen war, die die Höhle des Pholos bestürmten, in welcher Herakles zu Gast war. Ihn erschoß Herakles mit seinem Pfeil, der aber durch Elatos hindurchdrang und unglückseligerweise den unsterblichen Chiron traf, der fortan entsetzlich an der Wunde zu leiden hatte.
Zwei Väter von Argonauten hießen ebenfalls Elatos, ein Thessalier, der durch Hippea Vater des Polyphemos und ein Magnesier, der Vater des Kaineos war.
Aus den homerischen Epen heißt zum einen einer der Trojaner so, Elatos von Pedasos, der durch Agamemnon den Tod fand (Ilias, 34), zum anderen einer der Freier der Penelope, der durch den Schweinehirten umkam (Odyssee, 267)
Soweit nicht gesondert zitiert (anklickbar) folgt die Darstellung HEDERICH, Myth. Lex., Sp. 976f.