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 Griechische Mythologie
 
 

Acheloos

(griech. „Der Weiße”) Der größte Fluß Mittelgriechenlands, der in Akarnanien nördlich des Golfes von Patras in das Ionische Meer mündet.

Acheloos ist in der griechischen Mythologie ein Flußgott. Als Okeanide ist er ein Sohn von Okeanos und Thetys.

Er kämpfte mit Herakles zuerst in Gestalt einer Schlange, dann eines Stieres. Hierin spiegelt sich der stete Wandel eines unregulierten Fließgewässers wieder: sanftes Mäandrieren und brausendes Hochwasser.

Bei dem Kampf ging es um die schöne Deianira, deren Vater ihre Freier um ihre Hand streiten ließ. Herakles brach dabei dem Acheloos eines seiner Hörner ab. Um das zurückzuerlangen tauscht Acheloos sein im Kampf verlorenes Stierhorn gegen das Füllhorn der Amaltheia ein.

 

Auf einer Insel im Fluß Acheloos fand Alkmaion Zuflucht vor den Erinnyen, die ihn verfolgten, weil er seine Mutter getötet hatte und darum von ihrem Fluch verfolgt wurde.

 

Gemeinsam mit den Nymphen, dem Pan und dem Fluß Kephisos hatte Acheloos in Oropos einen Altar (PAUSANIAS, Attika, 34.3).

Als Tochter des Acheloos wird die Kastalia genannt.