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 Griechische Mythologie
 
 

Admete

(griech. „ungezähmte”) Eine Admete ist Tochter des Okeanos und der Tethys und damit eine der Okeaninen.

 

Eine andere Admete war die Tochter des Eurystheus, welcher der war, der dem Herakles seine Arbeiten auferlegte. Sie ging mit dem Helden auf dessen Fahrt zu den Amazonen, um von dort den Gürtel der Hippolyte zu holen. Nachdem Herakles den Gürtel bei Eurystheus abgeliefert hatte, schenkt der das Kleinod seiner Tochter Admete.

Admete soll von Argos geflohen sein und sich auf der Insel Samos niedergelassen haben, wo sie sich priesterlichem Dienst der Hera widmete. Denen von Argos mißfiel das und sie dungen tyrrhenische Seeräuber. Die sollten die Statue der Hera von Samos stehlen, auf das Admete als Diebin verurteilt würde.
Das Husarenstück gelang insoweit, als die Räuber das Bild aus dem Tempel heraus auf ihr Schiff brachten, doch wurde das Schiff davon bewegungslos. Die Piraten beunruhigte das, sie setzten das Götterbild ans Ufer, suchten es zu versöhnen und machten sich davon.

Als Admete feststellte, daß die Statue fehlte, begab sie sich mit den Samiern auf die Suche und am Strand fanden sie die Göttin. Da die Samier annahmen, die Göttin habe ihnen entfliehen und aufs Festland nach Karien (Kleinasien) abwandern wollen, fesselten sie das Standbild an einen Baum. Diesen Zustand beendete Admete, die die Statue losband, reinigte und an ihren vormaligen Platz stellte.

Auf dieser Begebenheit beruhte eine jährlich durchgeführte Zeremonie, bei der das Bild der Göttin aus dem Tempel geholt und fort von den Menschen zum Meeresufer gebracht wurde. Das Fest hieß Tonea, nach den Zweigen, die man dereinst als Fesseln um das Bild gebunden hatte.