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 Griechische Mythologie
 
 

Aineias

(lat. Aeneas) Ein Held der Trojaner.
Seine Eltern sind Anchises und die Göttin Aphrodite. (HESIOD, Theogonie, 1008f.)

Als Troja von den Griechen erstürmt wurde, rettete er den Vater auf seinen Schultern aus der brennenden Stadt, auch seinen Sohn Ascanius und den Palladion konnten sie mitnehmen. Sie erreichten nach langer Reise Karthago. Deren Gründerin Dido verliebte sich in Aineias, der es aber vorzog, weiter nach Latium zu segeln.

Dort besiegte Aineias im Zweikampf Turnus, den Verlobten der Lavinia, Tochter des Latinus, dem König von Latium. Er heiratete Lavinia und gründete mit ihr die Stadt Lavinium.

Einmal unternahm Aineias eine Reise in die Unterwelt, aus der er dank eines magischen Mistelzweigs wieder herausfand. In einer Schlacht verschwand Aeneas in den Himmel und wurde zum Gott.

Sein Sohn Ascanius, der auch Iulius oder Iulus genannt wird, gründete später Alba Longa, die Mutterstadt Roms und wurde Urahn der Iulier. Somit waren Aphrodite (ihr römischer Name war Venus) und Aeneas Urahnen des Iulischen Geschlechts, dem auch Cäsar entstammte.

Aineias, lateinisch Aeneas verknüpft die römische Mythologie mit der der Griechen. Der Dichter Vergil verarbeitete den Stoff und schuf daraus die Aeneis, das römische Nationalepos.

Weiteres in gemächlicher Vorbereitung.