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 Griechische Mythologie
 
 

Aithon

(oder Aethon) Unter diesem Namen sind mehrere Gestalten der griechischen Mythologie bekannt.

Eines der vier Pferde, die den Sonnenwagen des Sonnengottes Helios ziehen, heißt Aithon. Der Name bedeutet „der Brennende”. Die anderen drei heißen Eoos, Phlegon und Pyrois (OVID Metamorphosen II,153).

 

Aethon heißt auch der Adler, der dem auf den Kaukasus gefesselten Prometheus die Leber wegfrißt, ehe ihn der Herakles mit seinem Pfeil trifft (Aeton bedeutet im Griechischen „der Adler”).
Die Argonauten begegnen ihm kurz vor ihrer Ankunft in Kolchis, als der gewaltige Vogel über sie hinweg zum Kaukasus fliegt. Laut hören sie das gequälte Seufzen des Prometheus, als Aethon seine Mahlzeit hält.

 

Der Vater des Tantalus heißt nach mancher Quelle Aethon, nach anderen ist der Erzeuger Zeus oder der König Tmolus gewesen.

 

Das Lieblingspferd des Pallas trug diesen Namen. Als Pallas starb, vergoß das treue Tier bittere Tränen (VERGIL, Aeneis, XI,89).

 

Auch eines der Pferde der Morgenröte Eos, eines der vier Pferde des Hektor sowie eines der vier Pferde des Pluto hießen Aethon.

 

Aethon war auch ein Deckname, unter dem Odysseus nach Ithaka heimkehrte.

 

Schließlich hieß einer der vielen Hunde des Actaeon Aethon.