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 Griechische Mythologie
 
 

Aiakos

Ein griechischer Heros. Aiakos war König auf Ägina und Stammvater der Äakiden. Er ist Sohn des Zeus und der Aigina.

Geboren hatte Aigina ihn auf der Insel Oinione, die Aiakos nach seiner Mutter Aigina (Aegina) nannte, wie sie noch heute heißt.

Mit der Endeis ist Aiakos Vater des Peleus und des Telamon, mit der Psamathe Vater des Phokos.

Wegen seiner großen Frömmigkeit und Gerechtigkeitsliebe wurde Aiakos nach seinem Tod einer der Richter in der Unterwelt. Die anderen beiden sind Minos und Rhadamdanthys.

Den Mythos um Aiakos erzählt der Philosoph Platon (427 bis 347) in seinem Dialog Gorgias (Kap. 79).

Dem Aiakos widmeten die Aeginer einen hervorragenden Platz auf der Insel. Das Aiakeion war ein viereckiger, von Olivenbäumen begrünter Bezirk aus Marmor. Hier stand ein Altar, der als Grabmal des Aiakos galt (PAUSANIAS,Argolis, 29.5)