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Milon

Ein griechischer Sportsmann des sechsten Jahrhunderts v. Chr.

Milon stammte aus Kroton, war Ringer und für seine außergewöhnliche Kraft berühmt. Bei den Olympischen Spielen siegte er gleich sechsmal, ebenso ging er sechsmal aus den Pythischen Spielen als Sieger hervor.

Einmal soll Milon ein Kalb ins Stadion getragen haben, es mit einem Schlag getötet und im Verlaufe nur eines Tages ganz aufgegessen haben. Derlei Kraft und Appetit ließ ihn seine Zeitgenossen mit dem Heros Herakles vergleichen.

Milon war nicht nur Sportler sondern auch Heerführer, der die Truppen seiner Heimatstadt siegreich gegen das benachbarte Sybaris führte.
Er war auch an geistigen interessiert und soll Schüler des Pythagoras gewesen sein. Seine Tochter war Gattin des Arztes Demokedes.

Von seinem Tod heißt es, Milon habe vermittels seiner ungeheuren Kräfte einmal einen Baum gespalten. Dabei geriet er aber versehentlich zwischen das Holz und dergestalt eingeklemmt sei der Hilflose von Wölfen gefressen worden.