| Griechen | ||
Sprichwörtlich meint man mit einer Xanthippe eine streitsüchtige, zänkische Frau.
Historisch war Xanthippe die Frau des Philosophen Sokrates (470 bis 399 v.), die sich darüber ärgerte, daß ihr Ehegatte, dem sie drei Söhne gebar, trotz seiner Mittellosigkeit lieber auf Athens Straßen philosophierte, statt daß er einem Broterwerb nachging.
Obwohl der Ärger der Xanthippe vom bürgerlich-materiellen Verständnis gut verständlich ist, erfand man allerlei Geschichten über ihre Streitsucht, um den Frauen allgemein ein Verständnis fürs Philosophieren abzusprechen, wie es gängige Ansicht der Kyniker war.