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   Griechen - Literatur und Quellen
 

Aristoteles

-- in Vorbereitung --

Eìn griechischer Gelehrter und Philosoph, geboren 384 v. in Stageira/Chalkidike als Sohn des Nikomachos, einem Arzt und Freund des makedonischen Königs Amyntas II, dem Großvater Alexanders (d. Gr.).
Aristoteles war zunächst an die zwanzig Jahre Schüler an der Akademie des Platon, ehe er nach unabhängiger Tätigkeit als Forscher und Lehrer, er verfaßte zahlreiche Werke über verschiedenste Gebiete, war Lehrer Alexanders und gründete 335 v. in Athen eine eigene Schule, die er leitete, bis er 323 v. der Gottlosigkeit (asebeia) angeklagt wurde und nach Chakis ging, woselbst er 322 v. verstarb.

Aristoteles galt bis weit über das Mittelalter hinaus als größter Gelehrter, dessen Schriften kanonischen Rang erhielten. Er begründete die später unerhört verbreitete Lehre von den vier Elementen, der sich besonders die Alchemie annahm.

Die Alchemie beeinflußte Aristoteles auch durch seine These, alles in der Natur strebe nach Vollendung, beispielsweise der Säugling zum Erwachsenen, die Knospe zur Blüte oder das Saatkorn zum Baum.
In Analogie zu dieser Lehre vermuteten die Alchemisten, die unedlen Metalle strebten eine Verwandlung ins edle Gold an und suchten diesem Ansinnen mit Hilfe des Steins der Weisen nachzuhelfen.
Ähnlich argumentierte auch der französische Naturphilosoph LAMARCK. In seiner Lehre von der Werdung der Arten entwickeln sich die Tiere, weil sie nach solcher Entwicklung streben (Philosophische Zoologie), anders als DARWIN, dessen Evolutionslehre von Zufall und Auslese ausgeht.