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| Griechische Mythologie | |
(gr. Unsterblichkeit) Die Speise und wohlriechende Salbe griechischer Gottheiten. Neben dem Nektar ist es die Ambrosia, der sie ihre Unsterblichkeit verdanken.
Als die olympischen Götter gegen die Titanen stritten, holten sie die drei Hundertköpfigen zu Hilfe. Als man ihnen Nektar und Ambrosia zu essen gab, wie sie die Götter selbst essen, kamen die bis dahin gefangenen Riesen zu Kräften und erfochten für die Götter den Sieg. (HESIOD, Theogonie, 635ff.)
Die Thetis bestrich ihren Sohn Achilles mit der Salbe Ambrosia und hielt ihn dann ins Feuer, um so seine Sterblichkeit wegzubrennen.
Auch ihre Pferde sollen die Götter mit Ambrosia gefüttert haben, um sie auf ewig als Reittiere zu haben.
Wenn einer der Götter einen am Wasser der Styx geleisteten Schwur bricht, ist die Strafe dafür ein zeitweiliger Entzug von Nektar und Ambrosia und der Ausschluß aus der Gesellschaft der anderen Götter. Ohne die Götterspeise liegt der Gott ein Jahr lang ohne Atem und Stimme ohnmächtig danieder, ehe ihm für neun Jahre der Zugang zu Rat und Gastmahl verwehrt bleibt. Erst nach zehn Jahren wird er wieder in die Runde aufgenommen. (Theogonie, 793-804)
Ambrosia heißt auch eine zu den Hyaden gehörenden Töchter des Atlas und der Pleione.