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| Griechische Mythologie | |
(griech. Spinne) Eine Teppichweberin aus Kolophon, Lydien.
Diese Tochter des Idmon, ein Purpurfärber, hatte von Pallas Athene selbst ihr Handwerk erlernt und war so geschickt darin, daß sie aus Übermut die Göttin selbst zum Wettstreit im Weben herausforderte.
Athene war reichlich empört über die von Arachne dargestellten Motive, denn allesamt stellten sie Liebesaffären der Gottheiten dar. Wütend verwandelte Athene die Arachne in eine Spinne.
Arachne ist auch Titel der Athene selbst als Schicksalsspinnerin.
Die Vorstellung von den Spinnerinnen, die als Schicksalsgöttinnen den Lebensfaden herstellen und abschneiden, verbindet sich hier mit der Idee, daß die menschliche Seele nach dem Tod den Körper als Fliege verläßt - hilflos zappelt die Fliege im Netz der Spinne.
Nach Arachne, der Spinne, heißt die zoologische Kunde von den Spinnen Arachnologie. Wohl in Anspielung auf das Internet als eine Art digitales Spinnengewebe heißt auch der vom Webmaster bevorzugte HTML-Editor Arachnophilia.