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| Griechische Mythologie | |
(kret. die herrlich Strahlende, auch Aridela) Die Tochter des Königs Minos von Kreta und der Pasiphaë. Ihre Schwester ist Phaidra.
Ariadne schenkte dem Theseus aus Liebe und gegen Heiratsversprechen ein Wollknäuel, damit er am abgewickelten Faden aus dem Labyrinth herausfindet. Mit ihm verließ sie Kreta, er aber ließ sie auf dem Weg in seine Heimat Athen auf der einsamen Insel Dia (Naxos) allein zurück.
Die so schäbig im Stich gelassene fand der des Weges kommende Dionysos, der sie zu seiner Gattin nahm. Der glücklichen Verbindung entstammen vier Söhne, Thoas, Staphylos, Oinopion und Peparethos.
Nach ihrem Tod holte Dionysos sie, wie auch seine Mutter Semele, aus dem Hades zu sich auf den Olympos.
Ihre Krone war ein Brautgeschenk des Schmiedegottes Hephaistos und wurde als Sternbild Nördliche Krone (Corona borealis) an den Himmel versetzt.
Ariadne war wohl ursprünglich eine minoische Göttin. Auf Zypern fand sie Verehrung als Aphrodite Ariadne.