| < zurück | |
| Griechische Mythologie | |
-- Artikel in sammelnder Vorbereitung --
Den Namen Asterios oder Asterion führen mehrere Gestalten der griechischen Mythologie. Der Name soll ein gebräuchlicher Titel für einen König gewesen sein. Asterius soll sich von den phönizischen Wörtern As und Thor herleiten, was starker Stier bedeute (ABEL, Hist. Monarch. II.1.10, n. HEDERICH, Myth. Lex., Sp. 443).
Dieser auch Asterion genannte Sohn des Teutamus (Tectamus) und einer Tochter des Kretheus war König in Kreta. Er heiratete die Europa und adoptierte ihre drei Söhne, Minos, Rhadamanthys und Sarpedon, die Europa von Zeus empfangen hatte, nachdem der sie in Gestalt eines Stiers nach Kreta entführt hatte. Asterion selbst blieben leibliche Kinder versagt, so daß die Söhne der Europa seine Nachfolger wurden.
Weil, wie eingangs erwähnt, Asterion gebräuchliche Umschreibung eines Königs war, werden dieser König und Zeus auch für die gleiche Gestalt gehalten.
Dieser Fluß am Euboiaberg in der Argolis gilt als Vater der Euböa, Namensgeberin des Berges, der Prosymna und der Arkäa. Diese drei sollen die junge Göttin Hera aufgezogen haben.
Einst sollen die Flüsse Phoroneos, Kephisos, Asterion und Inachos von Hera und Poseidon aufgefordert worden sein, von ihnen beiden einen zum Herrscher über Argolis zu bestimmen. Die vier entschieden zugunsten von Hera, weshalb ihnen Poseidon wütend das Wasser entzog. Seither werden die Flüsse nur von dem gespeist, was ihnen die Hera als Regen zukommen läßt (PAUSANIAS,Korinth, 15, zit. n. HEDERICH, 1996, Sp. 1344).