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| Griechische Mythologie | |
Basilea. Sie ist die älteste Tochter des Uranos und der Titäa. Als Erstgeborene erzog sie wie eine Mutter ihre Geschwister, weshalb sie auch Magna Matris, Große Mutter, genannt wurde.
Als Uranos gestürzt worden war, erhält sie die Herrschaft über ihre Geschwister. Als sie aber mit ihrem Bruder Hyperion den Helios und die Selene gebar und auch die an der Herrschaft beteiligen möchte, lehnen sich die Geschwister wider sie auf. Sie töten den Hyperion, ertränkten Helios im Fluß Eridan und trieben damit Selene dazu, in den Tod zu stürzen.
Als Basiläa vom Ende ihrer Kinder erfährt, wird sie ohnmächtig. Im Traum erscheint ihr Helios und teilt ihr mit, die neuen Machthaber hätten verfügt, daß künftig er als Sonne, seine Schwester Selene als Mond über den Himmel ziehen solle.
Als Basilea erwachte, verbat sie sich fortan jegliche Berührung und ging mit dem Spielwerk ihrer Tochter wie von Sinnen durch das Land, Trommeln und Kymbeln tösen lassend. Als man versuchte, sie zu ergreifen, verschwand sie in einem Unwetter.
Seit diesen Ereignissen fand Basiläa göttliche Verehrung.
Basileia hieß auch die Königsinsel des sagenhaften Reichs der Atlanter, das dem Platon zufolge dereinst unterging.