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| Griechische Mythologie | |
Als Zeus die Deukalische Flut gesandt hatte, war dieses dem Cerambus rechtzeitig mitgeteilt worden. Um nicht ertrinken zu müssen, bestieg er den Berg Parnass. Dort halfen ihm Nymphen, die Cerambus Flügel schenkten.
Es heißt, Cerambus habe sich einen Käfer verwandelt, weil Cerambus der Hörner hat heißt und eben diese Bedeutung des Namens sei.
Cerambus soll mit Terambus einerlei sein. Der ist Sohn des Eusirus und der Nymphe Orthreis. Terambus lebte als Hirt auf dem Berg Othrys und vergnügte sich an seiner Musik, die er seiner Leier und seiner Hirtenpfeife entlockte, beides von ihm selbst erfundene Musikinstrumente. Damit spielte er den Nymphe und dem Gott Pan selbst zum Tanze auf, so daß die ihn einmal wohlmeinend vor einem Kälteeinbruch warnten.
Anstelle mit dem Vieh ins Tal zu ziehen, beschimpfte er die Nymphen unflätig und pfiff auf die Warnung. Da nun die Kälte tatsächlich kam und das Vieh erfroren war, wurde Terambus in einen Cerambyx, ein Käfer mit ausgeprägtem Gehörn, verwandelt.