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 Griechische Mythologie
 
 

Chariten

(von griech. charis „Anmut”, „Huld”) Drei Göttinnen der guten Eigenschaften: Anmut und Lieblichkeit, Schönheit und Freude. Sie sind Töchter des Zeus und der Eurynome.

Die drei Chariten sind nach HESIOD Aglaia („Glanz”), Euphrosyne („Frohsinn”) und Thaleia („Blüte”).
Sie sollen in Gesellschaft der Musen und der Sehnsucht Himeros leben (Theogonie, 64) Homer hingegen erwähnt nur zwei, Pasithae und Cale.

Sie leben besonders im Gefolge der Aphrodite, aber auch des Apollon und des Hermes. Auch befinden sie sich gern in der Gesellschaft der Musai und der Horai.

Die Chariten tanzen und singen und tragen dabei Myrte und Rosen. Kultische Verehrung fanden die Chariten vielerorts, besonders in Athen, Olchemos und Sparta. In der Kunst wurden sie gern dargestellt, in früherer Zeit bekleidet, später bevorzugt nackt.

Die Charites entsprechen den römischen Grazien.