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| Griechische Mythologie | |
(griech. Gefilde der Hinkunft, lat. Elysium) Der im Gegensatz zum finsteren Reich des Hades paradiesähnliche Aufenthaltsort der Seligen und der Heroen der griechischen Mythologie (HOMER, Odyssee 4.561ff.), nach HESIOD Inseln am Rande des Okeanos (Werke und Tage 167ff.).
In der Vorstellung ist das Elysion ein paradiesisches Gefilde mit ewigem Frühling, gedacht als Insel der Seligen im äußersten Westen der Erde. Elysion liegt ganz am Rand des Okeanos, wo die Insel von der Lethe, dem Fluß des Vergessens, umflossen wird. Das heitere Elysion ist der Gegensatz zum finsteren Tartaros, wo die Frevler ihre Taten büssen.
Hier im Elysion befinden sich nach ihrem irdischen Tod die Seligen, denen die Götter Unsterblichkeit gegeben haben, insbesondere sind das die Heroen. Beispiele für die Bewohner des Elysion sind Achilleus, Kadmos oder Menelaos.
Als Insel der Seligen wird auch Leuke, gelegen in der Mündung der Donau, genannt, daneben viele weitere Orte, vom Innern der Erde bis zum Himmel.
Einen heiteren Aufenthaltsort für die Helden, Guten und Gerechten gibt es in den Vorstellungen zahlreicher Völker und Religionen. Der Himmel ist auch dem Christentum geläufig, der germanische Held sehnte sich nach Walhall, die Ägypter hofften auf Earu.