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| Griechische Mythologie | |
Mehrere sind unter diesem Namen bekannt.
Ein Sohn des Aloeus namens Epopeus soll ein gestrenger König auf dem Peloponnes gewesen sein. Seine harte Hand veranlaßte seinen Sohn Marathon, den Vater zu verlassen und nach Attika zu ziehen. Auch als der Vater gestorben war, mochte Marathon nicht zurückkehren und seine Brüder teilten das Reich des Epopeus unter sich auf.
Aus Thessalien zog dieser Epopeus, der auch als Epaphus bekannt ist, auf den Peloponnes und errang die Herrschaft über Sikyon.
Mit der Stadt Theben geriet er in Streit, als er Antiope bei sich aufnahm (oder sie entführte), die Tochter des thebischen Königs Nykteus. Beide Könige wurden in der Schlacht getroffen. Während Nykteus kurz darauf starb, vermochte der in der Schlacht siegreiche Epopeus noch Siegesspiele zu veranstalten und errichtete einen Tempel zu Ehren der Athene. Der Göttin soll die Stätte sehr gefallen habern und sie ließ dort eine Quelle sprudelnden Öls entspringen.
Wenn Epopeus nicht später von Lykus erschlagen wurde, dann raffte ihn endlich doch die im Kampf gegen Nykteus empfangene Wunde hin. Er wurde im Tempel der Athene bestattet, der aber bald abbrannte, nachdem der Blitz eingeschlagen war.
Epopeus hieß auch ein König auf Lesbos. Der soll mit seiner Tochter Nyktymene eine inzestiöse Verbindung eingegangen sein und sonst auch Nykteus geheißen haben (wie der Widersacher des vorgenannten).
Einer der thyrrhenischen Seeräuber, die den Bacchus entführen wollten hieß Epopeus. Wie seine Kameraden verwandelte sie der Gott in Delphine (Ovid, Metamorphosen, III,619).