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| Griechische Mythologie | |
(lat. Erechtheus) Dieser Sohn des Pandion und der Zeuxippe war als Nachfolger seines Vaters sechster König von Athen.
Seine Gattin Prixithea, Tochter des Phrasimos, bescherte ihm reichlich Nachkommenschaft: die Söhne Kekrops, Pandoros und Metion sowie die Töchter Prokris, Kreusa, Chthonia und Orythia.
Als Erechtheos mit den benachbarten Eleusinern in Streit geriet und denen zudem der thrakische König Eumolpos zu Hilfe eilte, befragte er das Orakel. Erechtheos erhielt die Auskunft, wenn er eine seiner Töchter opfere, werde er den Sieg davon tragen. Erechtheos wählte deren Jüngste und opferte sie, errang auch den Sieg, doch nahmen sich die übrigen Tochter darüber ihr Leben.
Des Erechtheos’ Regierungszeit soll fünfzig Jahre gewährt haben (3315 bis 3365 J. d. W.), ehe Kekrops II. seinem Vater nachfolgte. Nach seinem Tod wurden Erechtheos und seine Töchter in Athen göttlich verehrt.
Quelle: Die Darstellung folgt dem Gründlichen mythologischen Lexikon von B. HEDERICH, bes. Spn. 789-790).