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 Griechen - Literatur
 
 

Euripides

Griechischer Tragiker. Geboren 485 oder 480, gestorben 407/406. Er ist jüngster der drei großen Tragöden Sophokles, Aischylos und Euripides.

Der einer reichen Familie aus Phyla entstammende Dichter arbeitete abgeschieden in einer Höhle auf der Insel Salamis, hatte aber durchaus Kontakt zur Geisteswelt seiner Zeit. Er soll Schüler des Anaxagoras gewesen sein und traf mit dem Philosophen Sokrates zusammen. Seine Kontakte mit den Stoikern und/oder seine Art der Dichtung trugen ihm den Vorwurf des Kleon ein, gottlos zu sein, er nutzte die Mythen zur Darstellung menschlichen Daseins und der Zufälligkeit des Geschicks, womit er das planvoll-göttliche Wirken in den Hintergrund treten läßt.

Wenngleich er bei seinen Zeitgenossen nicht übermäßig beliebt gewesen sein soll, gewann er bei den Spielen, an denen er erstmals 445v. teilnahm, 441 seinen ersten Preis, später noch drei weitere. Aristophanes macht ihn für den geistigen Verfall zur Zeit des peloponnesischen Krieges verantwortlich, in seinen „Fröschen” überschüttet er ihn, trotz erkennbaren Respekts, mit Hohn und Spott.

Von Euripides blieb ein recht umfangreiches Werk erhalten, von 92 bekannten Stücken sind immerhin 18 leidlich vollständig, von anderen viele Bruchstücke überliefert.

- weiteres in Vorbereitung -

 
 
Euripides - Literaturhinweise
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Alkestis (438)
Medea (431)
 
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Die Kinder des Herakles (430), Hekabe (~425), Andromache (~420)
1972 Artemis/Patmos, Düssel.
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Hippolytos (428)
1991 Aschendorff, Münster
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Die Bittflehenden (~420)
 
Herakles (428)
1997 Teubner, Leipzig
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Kyklops (?)
 
Die Troerinnen (415)
Zweisprachige Ausgabe. Griechisch/ Deutsch.
1987 Reclam, Ditzingen
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Elektra (~413)
 
Helena (~412)
 
Iphigenie bei den Taurern (~411)
Reclam, Ditzingen
Ion (~411)
 
Die Phönikerinnen (~410/408)
 
Orestes (~408)
 
Iphigenie in Aulis (?)
 
Die Bakchen (?)
1999 Insel, Ffm.
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