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| Griechische Mythologie | |
(oder Galinthias) Sie ist die Tochter des Protus und Freundin der Alkmene. Als die Göttin Hera der Alkmene die Niederkunft mit Herakles verzögerte, half ihre List endlich doch zu glücklicher Geburt.
Wie dies genau geschah, darüber gibt es verschiedene Berichte. Nach einem hielten die Parcen und die Lucina einander bei den Händen und verschlossen so den Geburtskanal der Alkmene. Doch Galinthias beobachtete dies und rief freudig aus, Alkmene habe einen Sohn bekommen. Verwirrt ließen die hemmenden ihre Hände los und Alkmene konnte gebären. Galinthias wurde dafür in eine Katze verwandelt und mußte auch ihre Kinder durch den Mund gebären.
Zu Ehren der Galinthias wurde in Theben erst ihr, dann Herakles geopfert.
Oder Galanthis ist diese Heldin und eine Dienerin der Alkmene. Sie half ihr auf ähnliche Weise und wurde darum von Hera in ein Wiesel verwandelt.
| Literaturhinweis |
| Michael Grant, John Hazel Lexikon der antiken Mythen und Gestalten Orakel, Schätze und Monumente. 15. Aufl. 1980 DTV, München |
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