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   Griechische Mythologie - Völker
 

Barbaren

Die sich ihrer kulturellen Höhe überaus bewußten Griechen bezeichneten alle Menschen, die nicht wie sie griechisch sprachen und deren Sprache als Gekrächze (bar-bar) empfunden wurde, als Barbaren, einerlei, ob es nun hochkultivierte Ägypter oder nackte Wilde waren.
Der Begriff ist seit HOMER belegt, denn dieser alte Sänger sagte in seiner Ilias von den kleinasiatischen Karern, sie seien „barbarisch redend”.

Der negative Beigeschmack des Wortes verlor sich im vierten Jahrhundert v., nachdem kosmopolitische Strömungen ins Geistesleben Einzug gehalten hatten.

Später, in der griechisch-römischen Welt, bezeichnete man alle außerhalb dieser Welt lebenden Menschen als Barbaren. Es waren diejenigen, die an dieser Kultur keinen Anteil hatten. Daher kommt die heutige Bezeichnung unkultivierter Menschen als „Barbaren”.

Die Römer übertrugen den Ausdruck barbari auf die nordafrikanischen Stämme, hiervon abgeleitet ist der heutige Begriff Berber (vgl. „Nomade” von Numidier).