| Griechische Mythologie - Schauplätze | ||
Eine antike Küstenlandschaft im westlichen Peloponnes. Hier liegt Olympia, wo die berühmten Spiele stattfanden.
Heute ist Elis der westliche Teil der griechischen Landschaft Nomos Achaia, ein fruchtbares, dichtbesiedeltes Hügel- und Tiefland.
Ein alter König in Elis war Endymion, der als Sohn des Zeus oder dessen Sohn Aithlios galt, seine Mutter war Kalyke, eine Tochter des Aiolos und der Enarete. Einst soll Endymion mit seinem Anhang von Thessalien her ins Land gekommen sein.
Ehedem hießen die Einwohner des Landes nach Epeus, einem Sohn des Endymion, Epeer. Erst Eleos, der Sohn des Poseidon und der Eurydike nannte die Epeer nach sich Eleer.
Ein sagenhafter König von Elis war der Augias, der Sohn des eben genannten Eleos. Augias war Eigentümer jener Ställe, die Herakles als eine seiner Arbeiten zu reinigen hatte.
In zahlreichen Kriegszügen gegen seine Nachbarn verbreitete Narcäus, ein sagenhafter Sohn des Gottes Dionysos in Elis dessen Kult. Er errichtete auch einen Tempel der Athene Narcaea.
In Elis hatte die Göttin Artemis einen Altar, ihr lokaler Name war Coccoca.
In Elis nannte man den Hermes auch Parammon.