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   Griechische Mythologie - Schauplätze
 

Epirus

Das gebirgige Festland nordwestlich von Griechenland, das nach Westen hin Thessalien benachbart ist, im Süden vom Golf von Ambrakia (Lat. Actium) und im Norden vom Akrokerau-Gebirge begrenzt ist. Es durchziehen die Flüsse Acheloos, Acheron, Aoos und Arachthos. An der Grenze siedelten die Griechen in mehreren Apoikiai (Tochter-Städten), z. B. Ambrakia (gegr. 625 v.) und Korkyra, beides Gründungen Korinths.

In Epirus befand sich das berühmte Orakelheiligtum Dodona.

Die illyrische Bevölkerung, in Epirus vor allem bestehend aus den Stämmen Molosser, Thesproten und Chaonen, wurde 342 v. von Alexander zu einem Königreich vereinigt. Ab 300 v. erreichte das Königtum unter Pyrrhos seine größte Macht, wurde aber 233 v. gestürzt und der nachfolgende Bund schloß sich Makedonien an.

167 v. wurde Epirus von Rom erobert und später Teil der Provinz Achaea.