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   Griechische Mythologie - Schauplätze
 

Kykladen

(Zykladen, Kykládes, dt. „Kreisinseln”) Eine Inselgruppe im südlichen Ägäischen Meer (im östlichen Mittelmeer), die zu Griechenland gehört. Hauptort der 211 Inseln zwischen dem Peloponnes und den Südlichen Sporaden vor der kleinasiatischen Küste ist Hermupolis auf Syros. Die Kykladen im engeren Sinne sind nur die Inseln rund um Delos. Der Name bezieht sich auf die mehr oder minder kreisförmige (gr. kyklos, „Kreis”) Anordnung der Kykladeninseln rund um die heilige Insel Delos.


 
Die ehedem reich bewaldeten, wegen ihrer getünchten Häuser und kahlen Felsen mit dem tiefblauen Meer kontrastierenden Inseln auch „weiße Inseln” genannten Kykladen sind beliebter Anlaufpunkt zahlreicher Touristen.

Siedlungsspuren weisen auf bronzezeitliche Bewohner hin, die hier von der Mitte des dritten bis zur ersten Hälfte des zweiten Jahrtausends existierte und die mit der helladischen Kultur des Festlands und der minoischen Kultur Kretas zum ägäischen Kulturkreis gezählt wird. Als typisches Kulturerzeugnis gelten stilisierte Frauenidole.
Mit Vordringen minoischen Einflusses und seit 1400 v. der mykenischen Kultur verschwand die Kultur der Kykladen als eigenständige Kraft.

Zu den Kykladen, von denen 24 bewohnt sind, gehören u. a. Amorgos, Andros, Delos (Dilos), Folegandros, Ios, Iraklia, Kea (Keos), Koufonissi, Milos, Mykonos, Naxos, Paros, Schinoussa, Thira (Santorin), Tinos, Serifos, Siros.