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   Griechische Mythologie - Schauplätze
 

Kythera

Ein Insel vor der Südspitze Griechenlands.

An dieser Insel trieb nach HESIOD die darum auch Kythereia genannte Göttin Aphrodite vorbei, welche aus dem Meeresschaum geboren wurde, der sich um das ins Wasser gestürzte abgetrennte Glied des Uranos gebildet hatte. Dann fuhr sie weiter nach Kypros (Zypern) und stieg dort an Land. Theogonie, 190ff.)

Nach anderem Bericht soll die Göttin an Kytheras Küste auf einer Muschel reisend gelandet und auch aus einem solchen Tier geboren sein, wie BOTICELLI es auf einem berühmten Gemälde darstellte.

Tatsächlich fand sich auf Kythera ein bedeutendes Heiligtum der Aphrodite und auch die Muschel ist hier von Bedeutung, war Kythera doch bedeutendes Zentrum der Purpurschneckenfischerei. Die Purpurschnecke ist zwar zoologisch gesehen keine Muschel, sondern eine Schnecke (da einteilige Schale), aber immerhin gehören beide Tierklassen zum Stamm der Weichtiere (Mollusca) und werden häufig miteinander vermengt.

Gegenüber Kythera liegt Antikythera.