| Griechische Mythologie - Schauplätze | ||
Diese Stadt in Arkadien soll von Mantineos gegründet wurden sein, einem der Söhne des Lykaon.
Der antike Reiseschriftsteller PAUSANIAS nennt in seiner Beschreibung Griechenlands nennt eine Reihe in dieser heute zerstörten Stadt. Ein Doppeltempel war dem Asklepios und der Leto geweiht, der Zeus wurde als Soter und Epidotes verehrt, es gab Heiligtümer der Dioskuren und der Demeter mit der Kore, auch die Hera und die Athena Alea hatte hier ihre Tempel. Ein Tempel der als Symmachia verehrten Aphrodite lag bereits zu PAUSANIAS’ Zeiten in Trümmern. Göttlich verehrt wurde seit römischer Zeit Antinous, älter war das Grabmal des Heroen Arkas (Arkadien, 9).
Außerhalb der Stadt lag das Stadion, in dem zu Ehren des Antinous Pferderennen veranstaltet worden, oberhalb erhebt sich der Berg Alesion, wo Rhea herumgeirrt war. Die hatte den Poseidon geboren und versteckte in am Brunnen Arne zwischen lauter Widdern, ihrem Gatten Kronos, der seine Kinder zu fressen pflegte, gab sie statt seiner ein Pferd. Hier verehrten die Mantineer den Poseidon Hippios. Über das alte Heiligtum ließ der römische Kaiser Hadrian einen neuen Bau errichten; im Inneren der Weihestätte soll eine salzige Quelle sein — Hadrian verbot den Arbeitern, einen Blick hineinzuwerfen (ebd., 10.1-3).
Ein jährliches Fest zu Ehren der Demeter feierten die Mantineer auf der Faulfeld genannten Ebene (PAUSANIAS, Arkadien, 8.1).