| Griechische Mythologie - Schauplätze | ||
(ital. Lepanto) Ein Ort am nördlichen Eingang zum Golf von Korinth in der westlichen Lokris.
Naupaktos wurde nach dem dritten messenischen Krieg (um 459 v.) zur neuen Heimat für die vertriebenen Messenier. Athen hatte diese dort angesiedelt und nutzte diesen Stützpunkt — Naupaktos besaß einen natürlichen Hafen und war durch Gebirgszüge gegen das Hinterland beschirmt — zu Expeditionen gen Westen. 399 v. hatten die Messenier erneut unter Angriff Spartas zu leiden und mußten abermals fliehen, 388 v. erwarb Philipp II. von Makedonien die Stadt und übergab sie den Ätoliern.
In Naupaktos befand sich eines der zahlreichen Heilorte des göttlichen Heilers Asklepios.
In den Gewässern vor Lepanto, diesen Namen hat der Ort von den Italienern, siegte am 7. Oktober 1571 eine vom Papst unterstützte Flotte der Spanier und Venetianer unter Führung von Don Juan d’Austria über die Galeeren der Türken. Allerdings war dieser Sieg nur ein vorläufiger, denn wenig später gelang es den Türken doch, mit einer neuen Flotte das östliche Mittelmeer zu beherrschen.