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   Griechische Mythologie - Schauplätze u. Völker
 

Pelasger

(auch Pelasgier.) Diese gehörten zu den Völkern, die von den ersten Griechen bei der Einwanderung in Nordgriechenland angetroffen wurden; es ist wohl ein Sammelname für alle diese vorgriechischen Völkerschaften.
Sie siedelten nach HOMER in Thessalien, von wo sie die Lapithen vertrieben haben sollen. Das Gebiet um die Stadt Larissa hieß noch später Pelasgitios. Namensgeber des Landes Pelasgia war der Pelasgus.

 

Schöpfungsmythos

Eurynome („die Universelle”) bildete sich aus dem Chaos und fand sich in der Leere. Sie schied Himmel und Wasser und tanzte über das Meer südwärts, bis sie den Hauch des Nordwindes Boreas verspürte. Sie rieb den Hauch zwischen ihren Händen und die Luft verdichtete sich zu der Schlange Ophion.

Eurynome ließ sich von Ophion umschlingen und verpaarte sich mit ihm, daß sie schwanger wurde. Endlich legte sie ein Ei, um das sich Ophion siebenfach schlang und es so ausbrütete. Dem Welt-Ei entschlüpften Sonne, Mond und Erde und mit der alles irdische Leben.

 

Bauten

Ein altes Mauerstück auf der Akropolis von Athen wird „Pelasgische Mauer” genannt.