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   Griechische Mythologie - Schauplätze
 

Peloponnes

(gr. Peloponnesos, „Insel des Pelops”, auch Morea; der, fachspr. auch die, Duden Bd. 1) Die etwa 21.500 qkm große Halbinsel im Süden Griechenlands, die durch eine schmale Landbrücke, den Isthmus von Korinth, mit dem Festland Mittelgriechenland verbunden ist. Bis über 2400 Meter hohe Gebirge (Taygetos, 2407 m) wechseln mit fruchtbaren Tälern und den flachen Küstengebieten und gliedern den Peloponnes so in die Landschaften Elis, Messenien, Lakonien, Argolis, Arkadien und Achaia.

Auf dem nach dem mythischen Helden Pelops benannten Peloponnes finden sich viele bedeutende Stätten der Antike, darunter Argos, Elis, Korinth, Olympia und Sparta.

Seit der Isthmos von Korinth 1893 durchstochen wurde und so der schon in der Antike gefaßte Plan eines Kanals zwischen Meerenge von Korinth und Saronischem Golf Wirklichkeit wurde, ist der Peloponnes strenggenommen eine Insel.

Hauptort der modernen griechischen Region Peloponnes ist Patras.