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   Griechische Mythologie - Schauplätze u. Völker
 

Salamis

Eine griechische Insel (93,5 qkm) im Saronischen Golf, die in der Bucht von Eleusis, nahe Piräus, dem Hafen Athens, liegt.

Den Namen hat die Insel entweder nach Salamin (o. Salamis), der Mutter des Asopos, oder nach ihrer Enkelin Salamin, die Tochter jenes Asopos war.

Im frühen Altertum kämpften lange Athen und Megara um die Vorherrschaft über Salamis, ehe es im 6. Jh. v. von den Athenern erobert wurde.

Im Krieg gegen die Perser markiert Salamis die Wende, indem hier 480 v. Chr. unter Themistokles bei Salamis die Flotte der Perser besiegt werden konnte.

In einer Höhle auf Salamis verfaßte der Dichter Euripides (485/480 v. bis 407/406 v.) seine Tragödien.

PAUSANIAS erzählt in seiner antiken Beschreibung Griechenlands (1. Jh. n.), seinerzeit seien von Salamis noch Reste des Marktplatzes vorhanden gewesen, außerdem ein dem Aias geweihter Tempel mit einer Statue des Helden, die aus Ebenholz bestand. Außerdem gab es einen Tempel der Artemis und einen Tempel des Kychreus. Dieser Heros soll der Flotte Athens in Gestalt einer Schlange erschienen sein und habe ihnen mit Weissagung geholfen (Attika, 35f.).

 

Salamis heißt auch eine Stadt an der Ostküste der Insel Zypern, deren mythischer Gründer Teukros ist. Auch dieses Salamis ist mit Kriegen gegen die Perser verbunden, die hier 449 v. Athen unterlagen.