| Griechische Mythologie - Schauplätze | ||
(gr. Sporades, die Zerstreuten) Eine Inselgruppe im östlichen Mittelmeer (Ägäis), die nach alter Tradition in Nördliche und Südliche Sporaden unterteilt wird. Insgesamt sind es 130 Inseln von teilweise beträchtlicher, überwiegend geringer Größe.
Man nennt sie auch Magnesische Inseln. Zu den achtzig Inseln, wovon die meisten klein und kleinst sind, gehören Samothrake, Skiathos, Skopelos, Skyros, Thasos.
Diese liegen vor der kleinasiatischen (türkischen) Küste und umfassen fünfzig Inseln, davon 27 von einiger Größe. Sechzehn von ihnen sind dauerhaft bewohnt, manche nur kahle Felsen. Bis auf den Vulkangrund der Insel Nisyros ist dieser Fels kalkig.
Zu den Sporaden gehören außer den genannten Inseln (hier bislang nur alphabetisch sortiert): Agathonisi, Astipalea, Chalki, Chios, Ikaria, Kastellorizo, Karpathos, Kasos, Kos, Lemnos, Leros, Lesbos, Lipsos, Nisyros, Patmos, Rhodos, Samos, Simi, Tilos.
(gr. Dodekánis) Man nennt einige dieser Inseln auch Dodekanes. Dodekanes bedeutet zwölf Inseln, der Name stammt aus byzantinischer Zeit. Genau läßt sich nicht feststellen, um welche Inseln es sich dabei handelte. Die wichtigsten Inseln des Dodekanes sind Patmos, Leros, Kos und Rhodos. Der Name meint heute manmchmal auch alle Inseln der Südlichen Sporaden.