| Griechische Mythologie - Schauplätze | ||
Eine 204 qkm große griechische Insel in der Ägäis, sie gehört zur Inselgruppe der Kykladen.
In Kionia im Westen der Insel stehen Reste eines dem Poseidon und der Amphitrite geweihten Tempels.
Aus ionischer Siedlung stammen die auf dem Berg Exambourgo im Inselinneren gelegenen Reste einer früheren Stadt. Die Steine verwendete man in venezianischer Zeit zum Bau einer Festung.
Die Wallfahrtskirche Panagia Evangelista gilt wegen ihres reichlichen Besuchs als griechisches Lourdes. Dieser Besuch gilt einer 1822 auf Tinos gefundenen lkone, die der Evangelist Lukas gemalt haben soll. Eine Nonne des Kechrovouni-Klosters folgte einer Vision und fand die als Megalochori (Marienikone) bekannte lkone neben einem Felsen. Dem heute mit Gold eingefaßten Bild wird große Heilkraft beigemessen.
Besonders am 25. März und am 15. August strömen hier die Gläubigen.
Lange war Tinos spirituelles Zentrum der griechisch-orthodoxen Kirche.
Die Stadt Tinos hat sich auf diese Umstände eingerichtet und bietet dem Wallfahrer reichlich Unterkünfte und ein florierendes Geschäft mit religiösem Zubehör.