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| Griechische Mythologie | |
Eine Königin der Pygmäen (nach antiker Anschauung).
Gerana soll von ihrem Volk so sehr verehrt worden sein, daß sie übermütig wurde und die Göttinnen Artemis, Athene, Hera und Aphrodite für gering achtete. Erzürnt verwandelte sie Hera in einen Kranich.
Weil die Pygmäen sie zu ihrem Hochmut verleitet hatten, war Gerana nun wütend auf ihr Volk, weshalb in der Folge Zwietracht zwischen Kranichen und Pygmäen geherrscht habe.
Bei Ovid heißt es: Die zweite Ecke [des von Pallas Athene im Wettstreit mit der Arachne gewebten Bildes] enthält das klägliche Schicksal der Stammutter des Pygmäenvolks, die Juno [Hera] im Wettstreit besiegte, zu einem Kranich werden und ihr eigenes Volk bekriegen hieß. (Metamorphosen VI,90-92, in [] Anm. v. AZ).
Gerana soll auch Oeone geheißen haben, mit dem Nikodemus verheiratet gewesen sein und von ihm Mutter einer Erdschildkröte geworden sein.