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 Griechische Mythologie
 
 

Glaukos

(gr. „blauglänzend”) In der griechischen Mythologie gibt es mehrere Heroen dieses Namens.

In Böotien wurde erzählt, Glaukos sei ein wandlungsfähiger und wahrsagender Meeres- und Schutzgott der Fischer und Schiffer. Glaukos war zunächst Fischer gewesen, nach dem Genuß eines Zauberkrautes sprang er ins Meer und wurde zum Gott. Er führt den Beinamen Halion Geron (gr. „der Meeresalte”), in Zusammenhang mit der Geschichte von der Wunderblume wird er auch der „Meeresgrüne” genannt. Er hatte die Kraft des Wahrsagens und ein Orakel in Delos.

 

Glaukos heißt auch ein Sohn der Pleiade Merope und des Sisyphos. Mit der Eurymede ist dieser Glaukos Vater des Bellerophon. Er fütterte seine Pferde mit Menschenfleisch, damit sie wilder würden. Zu seinem Pech frassen die Pferde ihn gleich mit.

 

Ein dritter Glaukos ist der Urenkel des vorgenannten. Er erfährt vor Troja, daß sein Großvater Bellerophon dem Diomedes freundschaftlich verbunden war und tauscht deshalb seine goldenen Waffen gegen die bronzenen des Diomedes ein. In der Schlacht um die Leiche des Achilleus wird er von Aias getötet.