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 Griechische Mythologie
 
 

Helene

(lat. Helena) In früher Zeit eine Vegetations- und Baumgöttin, später als Gattin des Menelaos Königin von Sparta und Heroine der griechischen Mythologie.

Helene ist Tochter des Zeus (bzw. des Tyndareos) und der Leda, ihr Bruder ist Polydeukes. Mit Menelaos ist sie Mutter der Herinone. Helena war die schönste und verführerischste Frau Griechenlands.

Helenes Leben wird von Entführungen begleitet. In der Jugend versuchte es Theseus, aber den Dioskuroi gelang es, sie wieder zu befreien.

Als Paris im Streit um den Apfel der Eris entscheiden sollte, welche Göttin die schönste ist, Athene, Hera, oder Aphrodite, entschied er sich für letztere und bekam dafür von ihr die Helene versprochen. Die aber ließ sich nach zehnjähriger Ehe mit Menelaos nach Troja entführen — den 10jährigen Trojanischen Krieg auslöste. Bei EURIPIDES ist es indes nur ein Trugbild, daß der Paris mit nach Troja nimmt, und Menelaos findet seine Gattin in Ägypten wieder.

Nach dem Tod des Paris und des Menelaos wurde Helena die Frau des Deiphobos.

 

„Als Vergessenheitstrank treffen wir den Wein in der Odyssee: Da mischt Helena für die Genossen des Menelaos ein Kraut in den Wein, das wie Opium wirkt.” (4,219ff; n. ECKSTEIN, Handwörterbuch IX,302)