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 Griechische Mythologie
 
 

Hellenismus

(Hellenismos, „Griechisch-Reden”, „Griechisch-Sein”) So bezeichnet man das Zeitalter zwischen den Eroberungszügen Alexanders d. Gr (334 v.) bis zum Untergang des ägyptischen Ptolomäerreiches 30 v. bzw. dem Kaisertum des Augustus (31 v. bis 14 n.), in der das Griechentum Weltgeltung errang. Der Begriff Hellenismus wurde erstmal von J. G. DROYSEN benutzt (Geschichte des Hellenismus, 1877).

Kennzeichen des Hellenismus war die Verschmelzung all jener geistigen, politischen und religiösen Vorstellungen innerhalb des alexandrinischen bzw. des römischen Weltreiches (Synkretismus). So gelang es (teilweise) dem Reich mit seiner Vielfalt an Völkerschaften und Kulturen ein einheitliches kulturelles Gepräge zu geben, um seinen inneren Zusammenhalt zu stärken.

Dabei konnte auf den kulturellen Reichtum der Klassik aufgebaut werden, der Geisteswelt des Homer und des Hesiod, der Sappho und des Pindar, den großen Tragöden und allen anderen Größen aus Philosophie, Kunst und Naturwissenschaft, die noch heute Vorbild geschmacklicher Bildung sind.

Nachdem die Römer die Nachfolgestaaten des Alexanderreiches erobert hatten, griffen sie den Gedanken des Hellenismus auf und verschmolzen ihre Götterwelt weitestgehend mit dem griechischen Mythos, der seinerseits von orientalischem Gedankengut durchdrungen wurde.