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| Griechische Mythologie - Hera | |
Hera - Übersicht |
Außer als Hera oder Juno, ihren geläufigsten Benennungen, wurde diese Gottheit unter vielen Namen verehrt, hier gelistet nach HEDERICHs mythologischem Lexikon, Sp. 1399.
Adulta
Aigophagos
(Aegophaga) Weil der Herakles seiner Widersacherin Hera zu Sparta (Lakaedamon) eine Ziege geopfert hatte, weil er sich ihr für die Nichteinmischung im Kampf gegen die Söhne des Hippokoon erkenntlich zeigen wollte und kein anderes Opfertier als eine Ziege bei der Hand hatte, und dieses Opfer so von den Lakedaemoniern fortgeführt wurde, nannte man diese Göttin auch Hera Aigophagos, was Ziegenfresserin bedeutet. Die Ziege als Opfer für die Hera war sonst in Griechenland unüblich. (PAUSANIAS, Lakonien, 15,9)
Aëria
ist ein Beiname sowohl der Athene wie der Hera als Göttin und Herscherin der Lüfte.
Alea
Ammonia
Anthia
Argiva
Bunaea
Calendaris
Caprotina
Chera
die Einsame, siehe hier
Cinxia
Cithaeronia
(Kitharonaia) So nannte man die Hera nach ihrer Verehrung auf dem Berg Kithairon, ebenfalls deswegen hieß ihr Gatte Zeus Kithaironios.
Curitis
Cypra
Dirphya
Domiduca
Equestris
Februalis
Unter diesem Namen (auch Februa) ehrte man in Rom die Juno bei einem Ende Februar gefeierten Sühne- und Reinigungsfest.
Fluonia
Gabinia
Beiname der Juno nach der Stadt Gabii, Italien, wo sie besonders verehrt wurde.
Gamelia
Heniochia
Hyperchiria
Imbrasia
Interduca
auch Iterduca
Iuga
auch Iugalis
Iugatina
Lacinia
Lucetia
Lucinia
Martialis
Moneta
das Mädchen, siehe hier
Pelasga
Populonia
Pronuba
Prosymnia
Puella
Regina
Rhescynis
Samia
Sororia
Sospita
Erretterin, siehe Soteria
Telchinia
Nach dem von den Telchinen zu Kamiros auf der Insel Rhodos errichteten Tempel hatte Hera den Beinamen Telchinia. Telchinia ist aus ähnlichem Grund auch Beiname der Athene.
Teleia
(die Erfüllte) Unter diesem Namen, den Hera erhielt, weil sie vor der Heirat mit Zeus Jungfer, nach der Trennung Witwe war. Sie repräsentierte die beiden großen Abschnitte im (damaligen) Leben der Frau, Heirat und Ehe und wurde besonders von Brautleuten verehrt.
In Plataea in Boeotien gab es ein großes, vom Bildhauer Praxiteles geschaffenes mamornes Bild einer stehenden Hera Teleia (PAUSANIAS, Boeotien, 2,7).
Siehe auch hier.
Tropaea
Unxia
Vidua
Zeuxidia
Zygia
Ihr Beiname in ihrer Eigenschaft als Göttin der Hochzeitsnacht.
Die obige Sammlung folgt vornehmlich:
Benjamin Hederich: Gründliches Mythologisches Lexikon. Reprographischer Nachdruck der Ausgabe Leipzig, Gleditsch 1770 der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek zu Donaueschingen., Wissensch. BG., Darmstadt, 1996