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| Griechische Mythologie | |
(griech. Ruhm der Hera, lat. Hercules, dt. Herkules) Dieser bekannteste und meistverehrte Heros des griechischen und römischen Altertums hatte alles, was einen Helden ausmacht: göttliche Abkunft, übermenschliche Körperkräfte und Heldenmut, Bildung in sämtlichen Künsten und er war von enormer Zeugungskraft. Stets seinen Gott Zeus verehrend bestand er unzählige Kämpfe, seine Fahrten führten ihn hinab in die Unterwelt, aus der er glücklich zurückkehrt bis er schließlich vergöttlicht und in das griechische Pantheon aufgenommen wurde.
Als Vater des Herakles gilt der höchste der olympischen Götter, Zeus, als seine Mutter die Alkmene, mit der Zeus einen seiner zahlreichen Seitensprünge wagte.
Darüber war die Gattin des Zeus, die Göttin Hera, erbost und suchte fortan den Plan des Zeus zu durchkreuzen, der Herakles in Nachfolge des Perseus zum Herrscher über den Peloponnes machen wollte. Unter anderem verhinderte sie, daß er Erstgeborener würde und zwang Herakles so zu seinen berühmten zwölf Arbeiten in Diensten des Eurystheus.
Am Ende stieg Herakles, selbst zum Gott geworden, in den Olymp auf und wurde Gattin der Hebe. (HESIOD, Theogonie, 950ff.)
Auffallend sind die vielen Parallelen der Herakles-Mythen zum babylonischen Gilgamesch-Epos, Motive finden sich auch in vielen anderen Mythen und Sagen wieder.
Die Darstellung des Herakles ist recht umfangreich und darum auf mehrere Seiten verteilt:
Herakles soll die Heilkraft des Bärenklaus entdeckt haben, weshalb die Gattung nach ihm Heracleum heißt.
| Quellen & Literaturhinweise |
| Die obige Darstellung folgt im wesentlichen: Hederich, Benjamin Gründliches Mythologisches Lexikon Reprographischer Nachdruck der Ausgabe Leipzig, Gleditsch 1770 der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek zu Donaueschingen. 1996, Wissensch. BG., Darmstadt |
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| Empfehlenswert auch: Herder Lexikon Griechische und Römische Mythologie Götter, Helden, Ereignisse, Schauplätze. 1995 Herder, Freiburg |
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| selbst schon Klassiker: Schwab, Gustav Sagen des klassischen Altertums 1978 DTV, München |