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| Griechische Mythologie | |
Diesen Namen tragen eine Stadt auf dem Peloponnes (siehe Hermione) und eine Heroin der griechischen Mythologie.
Diese ist die Tochter des Menelaos, König von Sparta, und der Helena. Vor Troja versprach sie Menelaos dem Pyrrhus, doch war sie unterdessen daheim ihrem Großvater mütterlicherseits, Tyndarus, dem Orestes versprochen hatte.
Als Menelaos und Pyrrhus aus dem trojanischen Krieg nach Sparta kamen, war sie bereits die Frau des Orestes, doch mußte sie sich widerwillig dem Willen des Vaters beugen. Der entschied nicht zuletzt deswegen gegen Orestes, weil der seine eigene Mutter hatte hinrichten lassen.
Nachdem Orestes den Pyrrhus im Orakel zu Delphi ermordet hatte, nahm er sich Hermione zurück und sie zeugten den Tisamenus — Hermiones Verbindung mit Pyrrhus war kinderlos geblieben.
Später, nach dem Tod des Orestes, wurde Hermione die Frau des Diomedes und beide erlangten Unsterblichkeit.
Euripides stellt Hermione in der Tragödie Andromache als hartherzige Intrigenspinnerin dar.
Eine andere Hermione taucht gelegentlich als besondere Schreibung der Harmonia auf. Diese war Gattin des Kadmos.