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| Griechische Mythologie | |
Ein Heros in der griechischen Mythologie. Hippolytos ist der Sohn des Theseus und der Königin der Amazonen, Hippolyte.
Als die Phaidra am Hof seines Vaters weilte, verliebte sie sich in den Hippolytos. Der aber war ein Jünger der Artemis und ihren Wünschen nicht zugeneigt. Weil Phaidra ohne seine Liebe nicht mehr leben mochte, tötete sie sich selbst, zuvor aber behauptete sie gegenüber dem Theseus, sein Sohn habe sie zu verführen versucht.
Theseus war außer sich und verstieß den Hippolytos von seinem Hofe. Überdies bat er den Meeresgott Poseidon, den Hippolytos zu töten. Der erfüllte den Wunsch des rasenden Vaters. Auf der Reise nach Trozien wurden die Pferde des Hippolytos von einem Seeungeheuer angegriffen. Hippolytos stürzte vom Wagen und wurde vom eigenem Gespann zu Tode geschleift.
Zu seinem Glück wurde er — nach römischer Bearbeitung der Sage — von Aesculapius wieder zum Leben erweckt. Die Göttin Diana Aricina (Artemis), die in der Nähe ein Heiligtum hatte, verwandelte ihn daraufhin in einen alten Mann, der unter dem Namen Viribus verehrt wurde.
Hippolytos war, in einer älteren Ansicht, auch Erlösergott. In seinem alten Tempel in Troizen weihten ihm Jungvermählte einige ihrer Locken, damit Hippolytos sich davon bestärkt mit der Göttin vereinigen konnte, die Fruchtbarkeit sollte dann als Segen auf das junge Paar zurückfallen (WALKER, S. 336).
Euripides verfaßte über die attische Sage von Hippolytos eine Tragödie, auch Seneca nahm sich des Stoffes an.