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 Griechische Mythologie
 
 

Iason

Ein griechischer Heros, bekannt aus der Argonautensage.

Iason ist der Sohn des Aison (HESIOD, Theogonie, 992) von Jolkos und der Alkimede.

Weil sein Onkel Pelias den Thron an sich gerissen hatte, gab Iasons Mutter ihn fort zum Kentauren Chiron, der ihn zwanzig Jahre in Künsten, Wissenschaft und Kultus unterwies. Herangewachsen kehrte er zurück und forderte von Pelias den Thron seines Vaters. Pelias schickte ihn aus, das Goldene Vlies aus Kolchis zu holen.

Der Mythos von den Argonauten beschreibt, wie das gelang. Geholfen hatte ihm bei dem Unterfangen die Medea, welche zu entführen laut HESIOD Wille der Götter war (Theogonie, 992f.). Mit ihr verließ er Kolchis. Medea kochte in ihrem Kessel Iasons Vater Aison, der verjüngt dem Topf entsprang. Auf diese Art, nur mit den falschen Kräutern im Sud, ließ sie den Pelias sterben.
Iason floh mit Medea nach Korinth, wo er sich in die Tochter des dortigen Königs Kreon (Glauke) verliebte und Medea verließ. Medea tötete rächend Kreon sowie ihre eigenen Kinder, die sie mit Iason hatte.

Iason selbst traf das Schicksal, als ein Teil seines eigenen Schiffes Argo auf ihn herabstürzte.

Mit der Medeia war Iason Vater des Medeios, den Cheiron, der Sohn des Philyras, im Gebirge aufzog. (HESIOD, Theogonie, 1000ff.)

Zu den Heldentaten des Iason gehört auch die Teilnahme an der Jagd auf das Kalydonische Schwein, wobei er es aber mit seinem Wurfspieß verfehlt und statt seiner einen Jagdhund erlegt.