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 Griechische Mythologie
 
 

Iris

(griech. „Regenbogen”; mögl. von „Zank” oder „ich sage”; hebr. Ir, „Bote”) Die griechische Göttin des Himmel und Erde verbindenden Regenbogens und Botin der Hera.

Iris ist Tochter des Thaumas und der Elektra. Ihre Schwester ist Harpyia, ihr Gatte ist Zephyros.
Dargestellt wird sie im bunten Kleid, mit goldenen oder safrangelben Flügeln oder geflügelten Schuhen und Heroldstab.

Sie ist als Verbindung von Himmel und Erde, die den Regenbogen herabsteigt (OVID, Metamorphosen, XI.630ff.), Götterbotin für die Menschen und Dienerin der Hera. Als Botin wurde sie bei Zwistigkeiten gesandt, während ihr männlicher „Kollege” Hermes in friedlichen Angelegenheiten unterwegs war.

Besonders geleitete sie die Seelen der Frauen in die Unterwelt, indem sie denen Haare abschnitt, darin der unsterbliche Teil vermutet wurde. In dieser Aufgabe entspricht sie der Persephone.

Quelle: Die Darstellung folgt im Wesentlichen B. HEDERICH, Gründl. mythol. Lex., Sp. 1370-72)

In der Kunst ist Iris ein beliebtes Motiv, etwa auf Vasen oder dem Partheonfries.

Iris heißt auch eine Gattung von Pflanzen mit farbenprächtigen Blüten; Iris ist zudem beliebter Frauenname.