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| Griechische Mythologie | |
(auch Isthmia o. Isthmien) Das antike Griechenland kannte große Nationalspiele (Agonen), die nicht einzig in einem Stadtstaat, sondern im gesamten von Griechen (Hellenen) besiedelten Gebiet in höchstem Ansehen standen und darum panhellenisch genannt werden.
Zu diesen Nationalspielen gehörten die seit 586 v. alle zwei Jahre am Isthmos, der Meerenge von Korinth zwischen Peloponnes und Mittelgriechenland zu Ehren des Meergottes Poseidon abgehaltenen Isthmischen Spiele.
Der Überlieferung nach wurden die Isthmien von König Sisyphos begründet, als der am Meeresufer den Körper des Palämon fand, den ein Delphin dorthin gebracht hatte.