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| Griechische Mythologie | |
(griech die Versteckte, Versteckerin) In der griechischen Mythologie eine unsterbliche Nymphe HOMER, Odyssee 1.14) und Tochter des Atlas (ebd. 7.245). Sie ist eine (Halb-)Schwester der Hyaden und Pleiaden oder sie ist eine Okeanine und Tochter des Okeanos und der Thetys (HESIOD) oder Tochter des Nereus und der Doris.
Bei Homer ist zu lesen, wie Kalypso den Odysseus auf ihrer Insel Ogygia in der Mitte des Ozeans bei sich aufnahm, als der Schiffbruch erlitten hatte. Sie behielt ihn bei sich und hielt ihn wohl, versprach ihm Untersterblichkeit und lebte mit ihm in ihrer Grotte inmitten eines üppig grünenden Waldes, wo vier Quellen entsprangen (Odyssee 5.55ff).
Nach HESIOD wurde Kalypso von Odysseus Mutter von Nausithoos und Nausinoos. (Theogonie, 1017f.)
Trotz der angenehmen Gesellschaft in schöner Umgebung war Odysseus aber unglücklich und sehnte sich nach seiner Heimat.
Erst als Athene für ihren Liebling Odysseus bittet, daß auch der als letzter der Helden von Troja heimkehren könne. So ließ Kalypso den Odysseus nach sieben Jahren gehen, als ihr Hermes den Befehl des Zeus überbracht hatte.
Als sie sich mit dem Verlust abgefunden hatte, half sie ihm dabei, sich für seine Abreise von Ogygia ein Floß zu bauen und die Insel der Phäaken zu erreichen.
Als Kinder, die Kalypso von Odysseus bekam, werden Auso, Nausithous und Nausinous genannt.